Montag, 19. Juni 2017

zehn fakten über mich und (haus-) tiere






1. schon als kleines mädchen habe ich mir im sommerurlaub den bernhardiner der tante geschnappt und bin mit ihm um den see gelaufen. das ging so lange gut, bis bessie, die hündin, mich bei einer hartnäckigen kontaktaufnahme eines yorkies (wo die liebe hinfällt) einfach samt leine mitgerissen und bis zum angebeteten hinterher geschliffen hat. nicht ohne auch noch das yorkshirefrauchen mit sich zu reissen, denn aufgrund der überdimensionalen größe der wohl schockverliebten bessie, hatte sich der ausgesuchte yorkiemann lieber hinter den beinen seines frauchens versteckt. bessie nahm also den direkten weg. und das war durch die beine des frauchens. eigentlich muß ich heute bei dem bild des auf dem bernhardinerrücken reitenden frauchens laut lachen. damals aber war es der grund, dass bessie und ich nicht mehr alleine gassie gehen durften. das fanden wir beide, bessie und ich, mächtig doof.





2. mein wunsch nach einem eigenen hund wurde damals nicht erhört. stattdessen kamen wir durch zufall an zwei am bahndamm gefundene katzenbabys. die mußten in teamarbeit von meiner mutter, meiner schwester und mir alle drei stunden mit dem fläschchen gefüttert werden. zum dank dafür blieben die beiden, eine katze und ein kater, micky und pussy, ein ganzes erfülltes katzenleben bei uns.

3. damals wonte schon ein wellensittich bei uns.  gucki war mehr als handzahm, flog den ganzen tag frei in der wohnung umher und ging nur zum schlafen in seinen käfig. wenn er wollte ;). zwischendurch topfte er die blumen auf der küchenfensterbank in regelmäßigkeit um, frass alles an, was ihm unter den schnabel kam und half uns beiden mädchen mittags mit hingabe bei den hausaufgaben. trotz der beiden katzen im haus, starb er eines natürlichen todes, was ihm auf grund seiner vielen spaziergänge auf dem wohnzimmerboden so niemand vorrausgesagt hätte.

4. mit meinem auszug in die eigene wohnung kam dann auch die erste eigene katze von einem bauernhof zu mir. eine glückskatze. dreifarbig. sie war meine erste verwandte seele. sie starb aber sehr früh. mit gerade einmal drei jahren erkrankte sie an epilepsie und mußte nach nur einem halben jahr nach erkennen der krankheit vom tierarzt erlöst werden. ruhe in frieden kleine punkie.

5. später als mutter war ich ganz und gar mit haushalt und kindern beschäftigt. und es blieb wieder keine zeit für den ersten eigenen hund. dafür zog ein meerschwein bei uns ein. ein meerschwein alleine ist aber nicht glücklich und so zog unser meerschwein nach nur kurzer zeit zu einem verwaisten meerschwein im freundeskreis. 

6. es sollte noch eine ganze weile dauern, bis ich mir meinen herzenswunsch nach einen hund erfüllen sollte. die wahl fiel nach viiiiiielen überlegungen auf eine kleine scottish terrierhündin. mücke. mücke war damals der startschuß für meine kleine scottish terrier zucht. mit dem auszug ins erste haus, erweiterte sich die zahl meiner scotties auf vier. zwei, weibchen, ein rüde und ein erstes selbstgezogenes scottiemädchen. meine ally. 




7. meine scottiezucht blieb klein. mücke, motte, und monty. ally sollte meine einzige nachzucht bleiben. ein persönlicher schicksalschlag beendete meine kurze züchterkarriere und ich kümmerte mich zurück im alten beruf wieder um kind, haus, job und einen verkleinerten rudel von immerhin noch drei schotten. 

8. der wunsch des jüngsten sohnes nach einer echse, einer zwergbartagame, krüpp, brachte ein neues haustier in unsere wohngemeinschaft. krüpp war ein ausgestoßenes männchen einer bartagamengruppe aus dem freundeskreis. ich war skeptisch, ob ich die pflege im falle eines klassenausfluges oder ähnlichen übernehmen könnte. reptilien stehen nicht unbedingt auf meiner liste von kuscheltieren. ich habe also erst einmal geprobt heimchen mit der zange lebend zu fangen und sie an krüpp zu verfüttern. krüpp dankte mir das mit  einem mehr an aufmerksamkeit, was eine bartagame wohl so für ihren menschen erübrigen kann. morgens stand er regelmäßig an der terrarienscheibe, hat mich nie auch nur ein einziges mal angefaucht oder aber nach mir geschnappt.  für ein kurzes nickerchen kroch er bevorzugt unter meiner bluse. wir gewöhnten uns aneinander, aber hund bleibt eben hund und eine echse ist am ende eben eine echse ;). die pflege blieb also beim jüngsten sohn. und ich kümmerte mich weiter um meine terrier.





9. eigentlich war klar, dass es jetzt mit wiedereinstieg in den beruf und der arbeit am haus keine weiteren hunde mehr im heimeligen haushalt geben sollte. das thema hund schien also ein natürliches auslaufmodell. aber manchmal kommt es eben anders. auf der suche nach einem passenden haustier für eine kollegin ,fiel mir eine kleinanzeige aus dem nachbarort ins auge. ein dreizehnwochenaltes mopsmädchen suchte eine neue familie. ich habe keine ahnung, was mich getrieben hat, aber ein anruf, ein besuch bei der alten dame aus der kontaktanzeige und ein näheres kennenlernen zwischen terrier und mops brachten mir die kleine paula ins haus. es war liebe auf den ersten blick. außer bei den terriern ;). 







10. die möpp blieb! und damit ist das (bis jetzt) auch das ende der zehn fakten über mich und meine liebe zum haustier. mittlerweile habe ich leider eine tierhaarallergie entwickelt, die sich sehr schwer bei katzen, hamstern, meerschweinchen, hasen und pferden zeigt. auch vogelfedern sind von der allergie betroffen. an manchen tagen muß dadurch ein wenig weniger mit der möpp gekuschelt werden als an anderen. und auch das schlafzimmer ist heute für die möpp tabu. nur beim  beziehen der betten gibt es noch eine kurze toberei zwischen den abgezogenen bettlaken. 




zur zeit lebe ich hier mit meinen beiden hundedamen. der kleinen paula (die möpp) und ally, die alte terrierdame. tiere wird es im heimeligen haushalt wohl, trotz allergien, immer geben. denn ein leben ganz ohne haustier kann ich mir gar nicht vorstellen!














verlinkt mit astrids monatsthema im juni - fakten über dich und tiere.
























Freitag, 9. Juni 2017

freitagsfüller - einer muß den job ja machen...


vielleicht sogar in grünen socken...


1. Wenn ich könnte wie ich wollte, dann würde ich wohl heute schon frei haben und mich auf die suche nach grünen socken machen .
2. heute abend wird nämlich hoffentlich fast so schön wie ein bisserl Urlaub.
3. Nein, wir werden nicht verreisen. es sei denn man könnte den geplanten konzertbesuch bei udo heute als kurztrip bezeichnen.
4. der teenagersohn (der eigentlich schon kein teenager mehr ist) hat heute sturfrmei bis zum Frühstück.
5. Es ist immer schön wenn dann alle wieder gemeinsam am tisch sitzen und sich die neuigkeiten vom vorabend um die ohren hauen.
6.  meine schuhe für heute abend werden ganz sicher extra bequem. vielleicht aber auch nicht ;).

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich zusammen mit dem lieblingsmann auf udo lindenberg , morgen habe ich geplant, das nützliche mit dem angenehmen zu verbinden und Sonntag möchte ich mein näschen ein wenig über die grenze halten !






verlinkt mit barbaras freitagsfüllern.

und was habt ihr so geplant?




Donnerstag, 1. Juni 2017

hallo juni, auf wiedersehen mai...



eigentlich habe ich gedacht der mai wäre ein wenig ruhiger als der april gewesen. war er aber überhaupt nicht, wenn ich mir jetzt die fertige todo-liste anschaue. wir waren nur nicht ganz so häufig unterwegs wie im vormmonat. dafür habe ich eine menge in haus und garten geschafft.






gesehen:  trennung für feiglinge in der komödie in düsseldorf. erstens kommt es anders, und zweitens als du denkst ;). frisch, modern und so gar nicht volkstheater. von mir gibt es dafür den daumen hoch.

gelesen: hund in hamburg. denn, wir kommen wieder! ganz bestimmt!

gehört: udo lindenberg. rauf und runter. frau muß ja textsicher sein. udo wir kommen! in grünen socken!

gegessen: viel gegrilltes mit selbstgemachten chutney. lecker!

getrunken: einen super erfrischenden sommercocktail. und zwar ganz ohne alkohol und trotzdem richtig lecker.

geärgert:kleinigkeiten, die auch nicht länger im kopf bleiben wollen.

gefreut. über sonne, sonne, sonne.  

gedacht:was ist los in unserer welt? ganz ehrlich mag man kaum noch die nachrichten verfolgen :(. geht es euch auch so?

gelacht: immer und immer wieder über die möpp.

getan: dieser monat war wieder einmal sehr ergiebig. die wohnzimmerwand ist jetzt blau, der flur in teilen ebenso, endlich hängt die langersehnte bilderleiste (und die bilder), der garten blüht jetzt wieder, das erste mal online blumen geshoppt, chutney gekocht, ein neues lieblingsbild gemalt...rasen gemäht, gemäht, gemäht.

geplant: einen konzertbesuch, den nächsten sommerurlaub und endlich, endlich bitte das nähzimmer auf vordermann bringen ;). seitdem das nähzimmer auch ankleidezimmer geworden ist, stapeln sich hier noch kartonweise, bücher, bastelmaterial und der übliche schnickschnack den man im nähzimmer so ansammelt. jede menge unfertiges liegt auf dem schreib- und nähtisch, was ein arbeiten eigentlich unmöglich macht. es wird zeit frau heimelig.



















der juni verspricht warm zu werden. ich hoffe davon kann man dann auch noch etwas mit in den juli nehmen. denn dann ist unser sommerurlaub geplant. bis dahin heisst es durchhalten, noch ein wenig arbeiten und sich auf eine lange woche strandurlaub freuen :).


wie sehen eure sommerpläne aus?  treibt es euch in die ferne oder seid ihr so wie ich lieber auf kurzreise? ich muß ja gestehen, dass ich am allerliebsten immer noch im eigenen bett schlafe ;).