Mittwoch, 29. Juni 2016

mmi - sommer



wenn er denn nun nicht kommen mag, dann machen wir uns den sommer eben selbst.

die möpp und ich träumen von den sommern der 70er.
sommer, sonne, sommerferien, eis und schwimmbad.







erinnert ihr euch auch noch daran?

ihr seid von der schule gekommen, habt den ranzen in die ecke geworfen und wart eigentlich schon fast im schwimmbad. dort warteten schon die klassenkameraden und man wußte, so würde es die nächsten wochen auch weiter gehen. mathe, bio und physik hatten für sechs wochen pause und eigentlich zählte nur, wer am abend den dicksten sonnenbrand nach hause trägt.

ja, auf capri, dolomiti und dem braunen bären war verlaß, für das prickeln zwischendurch sorgte eine prise ahoi-brause aus der tüte. geteilt hat man gerne. auch schon mal das kaugummi aus dem mund. unsere sonnenmilch war von delial oder nivea. ihr lichtschutzfaktor war übersichtlich. und gab es trotzdem mal einen sonnenbrand, war der am nächsten tag vergessen. spätestens wenn die clique sich nach der schule wieder zum see verabredet hat.

früher war doch irgendwie mehr lametta sommer.


mittwochs mag ich...

endlich sommer haben!

mal schauen. vielleicht steckt er ja beim frolleinpfau.







Freitag, 24. Juni 2016

...endlich sommer!


zu kalt, zu nass, zu warm... . das wetter hatte es in den letzten wochen echt nicht leicht uns zufrieden zu stellen.

gestern nun endlich sommer pur.

und die möpp hätte glatt im kreis gelacht, wenn sie gekonnt hätte ;).









euch ein schönes wochenende. mit oder ohne pool.

aber vielleicht mit einem dicken eis im hörnchen?!





Mittwoch, 22. Juni 2016

mmi - die chefin


achtung! dieser post könnte rückhaltlose begeisterung enthalten. bei  plötzlichen entzug und/oder .... schnappen sie sich sofort ihr haustier oder die katze des nachbarn.






nein im ernst. hier ist ja immer die rede von der möpp. eigentlicher star und diva hier bei uns ist aber unumstritten die chefin.

die chefin ist schon viel länger als die möpp bei uns. fast auf den tag genau 12 jahre und einen monat. und das vom allerersten tag ihrer geburt an. wie das sein kann? die chefin ist das einzige ergebnis meiner einstigen hundezucht. ich habe damals nächtelang alle stammbäume von in frage kommenden vätern studiert und mich letztendlich für einen amerikanischen rüden mit kanadischen wurzeln entschieden. eine entscheidung, die ich nie bereut habe. die chefin ist bis auf einige ausnahmen von bemerkenswerter robustheit und gesundheit. sie steht ein wenig höher auf den läufen und ist im ganzen weniger gedrungen als die heutigen vertreter ihrer  rasse.

ihr charakter ist einzigartig. sie liebt ihre familie bedingungslos. da macht es auch keinen unterschied, dass der große sohn mitlerweile ausgezogen ist und nicht mehr zuhause wohnt. kommt er wieder zur tür herein, dann liegt die chefin unter dem tisch auf seinen füßen und nimmt beim fernsehabend den gewohnten platz an seiner seite ein. mitgebrachte freundinnen werden von ihr einfach ignoriert. nicht gemocht zu werden ist eins, ignoriert zu werden aber noch viel härter. in ihrer zuneigung ist sie unbestechlich. fast. eine seit kurzer zeit dazu gekommene verfressenheit ist  nicht mehr zu leugnen. es empfiehlt sich also bei besuchen im hause heimelig das extraleckerchen in der tasche zu haben.

bei unseren spaziergängen werde ich oft gefragt wie der charakter vom schotten zu dem vom mops passen würde. meine antwort ist immer die gleiche. gar nicht. die beiden damen haben sich aber offensichtlich miteinander arrangiert.  der terrier gibt den ton an, der mops pariert imitiert. nicht selten drehen entgegenkommende herrchen und frauchen nebst hundegefolge einfach um und gehen der begegnung meines den rückenkamm aufstellenden damenduos somit aus den weg. ich bin wohl die einzige halterin eines mopses mit terrierblut in den adern. die chefin, selbst kastriert, hat somit für eine würdige nachfolgerin in ihrem viertel gesorgt.



fotografiert zu werden findet die chefin in der regel doof.
meisst dreht sie sich dann einfach um und zeigt mir ihren rücken.
dann hilft es nur den moment völliger entspannung abzuwarten, an dem die verlockung des nachmittagsnickerchen auf dem sofa größer ist als die abscheu vor der in lauer stehenden paparazzi. 
ein gutes teleobjektiv auf der nikon tut hier ebenfalls gute dienste.
dabei braucht sie den vergleich mit der möpp durchaus nicht zu scheuen. ihre zwölf jahre sieht man dem alten mädchen wirklich kaum an, und aus ihren dunklen knopfaugen scheint immer noch der schalk zu blitzen.


nicht nur mittwochs mag ich:   die chefin



der scottishterrier ist heute eher selten im straßenbild anzutreffen. andere rassen haben ihm zum glück den rang abgelaufen. so ist der scottie heute wieder eher ein hund für individualisten und fällt nicht einer all zu großen nachfrage zum opfer. bleibt zu hoffen, dass sich so mancher züchter dadurch wieder auf die wesentlichen züge dieser charmanten rasse zurück besinnt und sich der scottie zu einer gesunden rasse zurück entwickeln kann.



und jetzt schnell zum frolleinpfau und dem mittwochsmögen geklickt.






Samstag, 18. Juni 2016

in the box

es gibt tage, die fühlen sich gut an, und es gibt tage, da kommst du aus dir nicht raus. du stehst eigentlich immer mit dem gleichen fuß zuerst auf, aber manchmal fühlt sich das beim ersten schritt direkt falsch an. dann willste wieder zurück ins bett. decke über den kopf oder zumindest tür zu und rollo runter. bleib mal schön draußen leben. ich bin mir gerade selbst genug. blöd, wenn das leben dich dann an den füßen aus dem bett zieht und dich auch noch ins festtagskleidchen steckt. dein grinsen ist wie festgefroren und irgendwann geht es selbst dir auf den nerv. das grinsen wird zum müden lächeln, bis es schließlich ganz einfriert. 

ok leben. können wir nun das licht ausmachen und nach hause gehen?

nö, sagt das leben. 

so geschehen gestern. für alle, die ich gestern dabei irgendwie in den allerwertesten getreten habe tut es mir leid. eine entschuldigung ist das jetzt aber nicht. ich nehme mir einfach heraus ab und an einmal völlig unhöflich und distanziert zu sein. und nein, ich bin nicht eingebildet, wenn ich nicht auf befehl wie der clown aus der box hüpfe. Und wieder ein nein. jägermeister ist nicht die medizin für alles. auch nicht, wenn dabei die toten hosen trällern. verstehste, oder?







Mittwoch, 15. Juni 2016

mmi - erdbeerzeit








was denn? die olle heimelig und nen marmeladenrezept? hat`se nicht letzten sommer noch einen auf lowcarb gemacht? da kann se ja jetzt auch den zucker mit dem löffel löffeln... .

recht habt ihr. eigentlich. aber ohne marmelade würde die erdbeerzeit fast spurlos an mir vorbei gehen. dabei gehörte die erdbeere früher zu meinen liebsten sommernahrungsmittel.

heute kann ich in keine erdbeere mehr beißen, ohne daß mir nachher die augen jucken, die nase läuft oder aber der hals kratzt. da hilft es auch nicht aus der region zu kaufen oder die erdbeeren ordentlich abzuwaschen.  damit ich sie trotzdem genießen kann, müssen sie nun vorher gekocht als marmelade aufs brot.

und das geht, entgegen meiner bisherigen vorurteile (marmelade kochen ist was für muttis), ganz fix.




ZUTATEN:

  • 1 kg Erdbeere
  • 500 gr Gelierzucker 2:1
  • 4 TL Orangenlikör oder Amaretto 

SO GELINGT`S:

  1. Die Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Erdbeeren zusammen mit dem Gelierzucker in einen ausreichend hohen Topf geben und ca 10 Minuten unter Rühren einkochen lassen.
  3. 4 TL vom Orangenlikör oder Amaretto dazu geben und mit dem Stabmixer pürrieren.
  4. Die Marmelade sofort in saubere (ausgekochte) Gläschen geben und den Deckel fest verschließen.









das rezept ist wirklich super einfach und auch in kleinen mengen schnell gemacht. dazu wiegt ihr einfach euer obst ab und gebt die hälfte an gelierzucker dazu. statt den likör nehmt ihr vielleicht auch mal eine vanilleschote dazu. 

beim marmelade kochen, könnt ihr wirklich ganz kreativ sein und ausprobieren was euch schmeckt. ausserdem wisst ihr so genau was drin ist in eurer marmelade. nämlich erdbeeren und zucker. null geschmacksverstärker oder andere zusatzstoffe.

den hübschen papiersticker dazu könnt ihr euch  hier kostenlos herunterladen.


und jetzt mal herzhaft ins marmeladenbrot gebissen ;)).

aber vorher noch schnell zum frolleinpfau geklickt. denn da wird  heute wieder das mittwochsmögen gesammelt.



Freitag, 10. Juni 2016

freitagsblümchen



hier geht es heute zu wie bei den PRINZEN.

DAS IST ALLES NUR GEKLAUT (EO, EO), das ist alles gar nicht meine (eo, eo)...


ein geklautes über den gartenzaun gewachsenes röschen aus nachbars garten in einer minivase aus bisquitporzellan. neben pinsel und ananas... .














mehr freitagsblümchen findet ihr heute bei helga auf dem holunderbluetchen.

und ich riech dann mal weiter an meiner rose... .





Donnerstag, 9. Juni 2016

noch alles in trockenen tüchern...

oder taucht ihr schon?


Bild hier




nee, was war das ein wochenende. gleich zwei großveranstaltungen hatten wir hier im blick und schauten sorgenvoll auf die stündlich niederschmetternden wettervorwarnungen. dabei haben wir alten älteren unseren poppes selbst bequem auf dem heimischen sofa platzieren können. macht aber nix, wenn die jugend im haus sich im pfälzischen rumtreibt. statt sonnenbrand und tinnitus drohten mit einmal blitzeinschlag und überschwemmungen.

schön, wenn dann alle wieder sicher im heimischen hafen angekommen sind.

allen die weniger glück mit dem wetter hatten wie wir, drücken wir ganz doll die daumen und hoffen auf baldige besserung.